Mittäterschaft liegt vor, wenn eine Straftat aufgrund eines gemeinsamen Tatplans in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken gemeinschaftlich begangen wird. Erforderlich sind ein gemeinsamer Tatentschluss und eine gemeinschaftliche Tatbegehung.1Lackner/Kühl, 28. Auflage München 2014, § 25 Rdn. 9.
I. Tatbestand
1. Objektiver Tatbestand
a) Tatbestand verwirklicht
b) Gemeinschaftliche Tatbegehung
c) Gegenseitige Zurechnung iSv § 25 II StGB (str.)
Nach der funktionellen Tatherrschaft bedeutet die Tatherrschaft das vom Vorsatz umfasste in den Händen halten des tatbestandsmäßigen Geschehensablaufs. Erfasst sind dabei auch diejenigen Fälle, in denen eine Mitwirkung am Tatort durch das Gewicht des Tatbeitrags und die Stellung des Täters in der Gesamtorganisation aufgewogen wird (sog. Bandenchefproblematik).2Eisele/Freudenberg, JURA 2005, 206; Wessels/Beulke/Satzger, StrafR AT, 43. Auflage Heidelberg 2013, Rdn. 512; Rengier, StrafR AT, 5. Auflage München 2013, § 41 Rdn. 13.
Animus auctoris besitzt, wer den Täterwillen hat, die Tat also als eigene will. 3BGH NJW 1994, 671; BGHSt 18, 87; RGSt 74, 84; Schönke/Schröder-StGB/Heine/Weißer, 29. Auflage München, 2014, Vor. § 25 Rdn. 56; Wessels/Beulke/Satzger, StrafR AT, 43. Auflage Heidelberg 2013, Rdn. 515.
Animus socii besitzt, wer die Tat als fremde will, also nur Teilnehmer der Tat ist. 4RGSt 74, 84; Schönke/Schröder-StGB/Heine/Weißer, 29. Auflage München, 2014, Vor § 25 Rdn. 56; Wessels/Beulke/Satzger, StrafR AT, 43. Auflage Heidelberg 2013, Rdn. 515.
2. Subjektiver Tatbestand
Vorsatz ist der Wille zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner objektiven Tatumstände.
5BGHSt 19, 295, 298; BGHSt 36, 1, 9 f.; BGHSt 51, 100, 119; Wessels/Beulke/Satzger, StrafR AT, 43. Auflage Heidelberg 2013, Rn. 203.II. Rechtswidrigkeit
III. Schuld
IV. Ergebnis
Quellen:
[1] Lackner/Kühl, 28. Auflage München 2014, § 25 Rdn. 9.
[2] Eisele/Freudenberg, JURA 2005, 206; Wessels/Beulke/Satzger, StrafR AT, 43. Auflage Heidelberg 2013, Rdn. 512; Rengier, StrafR AT, 5. Auflage München 2013, § 41 Rdn. 13.
[3] BGH NJW 1994, 671; BGHSt 18, 87; RGSt 74, 84; Schönke/Schröder-StGB/Heine/Weißer, 29. Auflage München, 2014, Vor. § 25 Rdn. 56; Wessels/Beulke/Satzger, StrafR AT, 43. Auflage Heidelberg 2013, Rdn. 515.
[4] RGSt 74, 84; Schönke/Schröder-StGB/Heine/Weißer, 29. Auflage München, 2014, Vor § 25 Rdn. 56; Wessels/Beulke/Satzger, StrafR AT, 43. Auflage Heidelberg 2013, Rdn. 515.
[5] BGHSt 19, 295, 298; BGHSt 36, 1, 9 f.; BGHSt 51, 100, 119; Wessels/Beulke/Satzger, StrafR AT, 43. Auflage Heidelberg 2013, Rn. 203.